Freiham - ein neues Stadtquartier

Freiham leuchtet

Grünes Freiham

Freiham bietet Raum

Viel Platz in Freiham

Bildungscampus und Sportpark Freiham

Mit dem neuen Bildungscampus und Sportpark wird Freiham zu einem bedeutenden Schul- und Sportstandort.

Baureferentin Rosemarie Hingerl:
„Es ist geschafft! Wir haben Münchens aktuell größtes Schulbauprojekt pünktlich abgeschlossen. Die Größe und der Zeitplan des Projekts haben alle bisherigen Herausforderungen im Schulbau getoppt, denen wir uns im Rahmen der deutschlandweit größten kommunalen Schulbauprogramme auch in den nächsten Jahren stellen. Der Bildungscampus hat in etwa das dreieinhalbfache Bauvolumen wie das Gymnasium Trudering oder das Gymnasium Nord. Doch mit enormer Men- und Womenpower und einem intelligenten Baustellenmanagement ist es gelungen, diesen Campus in ähnlich sportlicher Bauzeit von gut zwei Jahren fertigzustellen – auch wenn ich beim Richtfest vor einem Jahr noch skeptisch war und auf die Risiken deutlich hingewiesen habe.“

Münchens größtes Schulbauprojekt: Oberbürgermeister Dieter Reiter präsentiert Bildungscampus Freiham (03.09.2019)

Heute hat Oberbürgermeister Dieter Reiter den Bildungscampus Freiham bei einem Presserundgang präsentiert. Zum Start des Schuljahres 2019/2020 geht der Bildungscampus in Betrieb. Auch Bürgermeisterin Christine Strobl, Baureferentin Rosemarie Hingerl und Stadtschulrätin Beatrix Zurek begleiteten die Präsentation des aktuell größten Schulbauprojekts der Landeshauptstadt München. Die Landeshauptstadt München hat für die Realisierung des hochmodernen Campus rund 245 Millionen Euro bereit gestellt und das Baureferat hat den Bau nunmehr nach nur gut zwei Jahren pünktlich fertiggestellt.

Der Bildungscampus liegt im Stadtbezirk 22 (Aubing-Lochhausen-Langwied), er ist für 3000 Schülerinnen und Schüler angelegt und bildet das markante Entrée zum neuen Stadtviertel Freiham, in dem künftig 25 000 Menschen leben werden.

Der Campus beherbergt vier Schulen: die Grundschule an der Helmut-Schmidt-Allee, das Sonderpädagogische Förder- und Kompetenzzentrum München West, die Realschule Freiham und das Gymnasium Freiham. Träger der Schulen ist der Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt München hat den Campus als Sachaufwandsträgerin errichtet. Alle vier Schulen sind nach dem Münchner Lernhauskonzept gestaltet, dabei sind erstmals Anforderungen der Inklusion komplett in einem Schulneubau umgesetzt. Die Grundschule ist zudem einer von zehn Standorten der neuen Bildungs- und Betreuungsform Kooperative Ganztagsbildung, Kooperationspartner ist die Innere Mission. Der barrierefreie Bildungscampus ist durch die Lage an der S-Bahnstation Freiham gut erreichbar für das Einzugsgebiet im Münchner Westen. Am 10. September 2019 starten ca. 1200 Schülerinnen und Schüler am Campus.

Der Bildungscampus Freiham verfügt insgesamt über 38 500 Quadratmeter Nutzfläche, sein Herzstück ist die „Campus Mitte“ – das Zentrum für alle Schülerinnen und Schüler. Darin finden sich die Mensa für alle Schulen, die Küche, die Bibliothek, eine Versammlungsstätte für 942 Personen, Kreativbereiche und eine Doppel-Sporthalle für die Grund- und Förderschule. Ein weiterer Baukörper beherbergt die Grundschule (5-zügig) und das Förderzentrum (19 Klassen). Im dritten Baukörper befinden sich schließlich das Gymnasium (6-zügig) und die Realschule (5-zügig). Die Vielfalt der Schulen macht den Campus von Anfang an zu einem lebendigen und inspirierenden Bildungsort. Die Schülerzahlen zum Start: ca. 106 in der Grundschule an der Helmut-Schmidt-Allee, ca. 90 in der Realschule Freiham, ca. 210 im Gymnasium Freiham und ca. 250 im Sonderpädagogischen Förder- und Kompetenzzentrum München West. Außerdem wird der Campus von 2019 bis 2024 die Städtische Fachoberschule für Sozialwesen und Gesundheit mit ca. 550 Schülerinnen und Schülern beherbergen. Diese Schule wird aufgrund von Baumaßnahmen aus ihrem eigentlichen Gebäude vorübergehend ausgelagert.

Für den Bildungscampus und den Sportpark hat das Baureferat im Auftrag des Stadtrates einen zweiphasigen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EU-weitem Bewerbungsverfahren durchgeführt. Der Stadtrat stimmte am 6. Mai 2015 den Vorschlägen des Preisgerichts und der Verwaltung zu. 
– Für den Sportpark wurde der 1. Preis vom Preisgericht einstimmig an die Teilnehmergemeinschaft Georg·Scheel·Wetzel Architekten mit Lützow 7 C.Müller J.Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten (beide Berlin) vergeben.
– Für den Bildungscampus setzte sich die Arbeit von felix schürmann ellen dettinger architekten mit Keller Damm Roser Landschaftsarchitekten Stadtplaner (beide München) durch.

Planung und Bau Bildungscampus Freiham: Daten und Fakten (03.09.2019)

Bauzeit: März 2017 bis August 2019

Kosten: Die vom Stadtrat genehmigten Projektkosten liegen bei 245 Millionen Euro

Größe: der Campus soll etwa 3.000 Schülerinnen und Schülern Platz bieten und besteht aus einer 5-zügigen Grundschule, einem Sonderpädagogischen Förder- und Kompetenzzentrum mit 19 Klassen und Doppelsporthalle, einer 5-zügigen Realschule und einem 6-zügigen Gymnasium

Kennzahlen: Nutzfläche ca. 38.500 m², Bruttogrundfläche ca. 62.732 m², Bruttorauminhalt ca. 265.460 m³, Campusfläche ca. 45.000 m² (inkl. Grün- und Freiflächen)

Entwurfs- und Ausführungsplanung: felix schürmann ellen dettinger. architekten, München in Zusammenarbeit mit Auer Weber Assoziierte, München (Zentrale Mitte) mit Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner, München

Vom Wettbewerb zur Inbetriebnahme: Für den Bildungscampus und den Sportpark hat das Baureferat im Auftrag des Stadtrates einen zweiphasigen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EU-weitem Bewerbungsverfahren durchgeführt. Der Stadtrat stimmte am 6. Mai 2015 den Vorschlägen des Preisgerichts und der Verwaltung zu.

– Für den Sportpark wurde der 1. Preis vom Preisgericht einstimmig an die Teilnehmergemeinschaft Georg·Scheel·Wetzel Architekten mit Lützow 7 C.Müller J.Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten (beide Berlin) vergeben.

– Für den Bildungscampus setzte sich die Arbeit von felix schürmann ellen dettinger architekten mit Keller Damm Roser Landschaftsarchitekten Stadtplaner (beide München) durch

Projektauftrag und -genehmigung: November 2016
Baubeginn: März 2017
Richtfest: Juli 2018
Inbetriebnahme: pünktlich zum Schuljahresbeginn 2019/2020

Zahlen zum Bau:
Größe Baufeld: ca. 4,5 Hektar
Länge Fassade Bodenseestraße: 244 Meter (z. Vergleich Länge Fassade Rathaus: 100 m)
Länge Balkone: 4 km
verbauter Beton: 47.000 Kubikmeter,
verbauter Stahl: 6.160 Tonnen

Baustellenbetrieb: gleichzeitig bis zu 400 Bauarbeiter und Handwerker sowie 9 Kräne auf der Baustelle; gearbeitet wurde z.T. auch an Wochenenden und Feiertagen (mit Ausnahmegenehmigung), sowie im Winterbau bei Temperaturen bis zu -15 Grad Celsius.

„Lean Management“ zur Optimierung der Bauabläufe:
Das innerhalb kürzester Zeit zu schaffende enorme Bauvolumen erforderte tagesgenaue Steuerung. Mit Hilfe der sogenannten Lean Management Methode wurde jeweils eine vierwöchige Vorschau des gesamten Bauablaufs tagesgenau durchgeplant und auf Übersichtstafeln mit „Leistungskarten“ visualisiert. Jeden Morgen haben Bauleitung und ausführende Unternehmen (bis zu 40 Poliere) den aktuellen Stand geprüft und eventuelle Anpassungen veranlasst. Einmal wöchentlich analysierten alle Verantwortlichen – die Projekt- und Bauleitung des Baureferats, der Lean-Manager und Poliere – gemeinsam die aktuelle Entwicklung des Projekts; falls nötig konnten sie so steuernd eingreifen. Durch die tägliche Transparenz und die intensive Kommunikation konnten die unterschiedlichen Gewerke beschleunigt parallel arbeiten.

Kunst am Bau: Im Rahmen von QUIVID, dem Kunst-am-Bau-Programm des Baureferats, wird auf der Campus-Grünfläche das Lichtprojekt „FREIHAM illuminata // Luce del respiro“ des Künstlers Olaf Nicolai in Zusammenarbeit mit dem Lichtplanungsbüro Studio Dinnebier realisiert. Langsam wechselnde Lichtfarben und -intensitäten sollen eine immer wieder veränderte Atmosphäre schaffen.

Fakten zu Grün- und Freiflächen Bildungscampus:
Der zentrale Grünraum ist als öffentlicher Park konzipiert, mit dem sich die Freiflächen der Schulen eng verzahnen und der eine Verbindung über den Sportpark bis in den zukünftigen Landschaftspark schafft.

Natursteinbeläge: 3.725 m²
Beläge für Sport und Spiel: 3.995 m²
Rasenflächen: 8.420 m²
Extensive Dachbegrünung: 16.545 m²
Bäume: ca. 200 / Pflanzung Bäume und Sträucher: Herbst 2019

Fakten zur Unterführung:
Eine barrierefreie Unterführung mit Tageslicht wird den Bildungscampus mit dem benachbarten Sportpark verbinden. Sie ist aus einer Straßenbrücke und davon getrennten Gehwegbrücken zusammengesetzt; dadurch entsteht natürlicher Lichteinfall in der Unterführung.

Fertigstellung: Frühjahr 2019
Genehmigte Projektkosten: 3,1 Mio Euro

Fakten zum Sportpark:
Ausführungsgenehmigung: Mai 2017; Baubeginn: August 2017
Es entstehen – im Sinne des Inklusionsgedankens – für Schul- und Breitensport: zwei Dreifachsporthallen, ein Schulschwimmbad und Freisportanlagen mit insgesamt fünf Rasenfeldern, einer 400-Meter-Bahn sowie verschiedene Sportfelder, wie Hockey-, Beachvolleyball- und Allwetterplätze. Außerdem eine Vereinsgaststätte, eine Tiefgarage und ein Betriebsgebäude, sowie eine 800 qm große Skateranlage (ebenfalls inklusiv nutzbar). Ebenfalls Teil des Sportparks ist eineca. 1 Hektar große, öffentliche Grünfläche.

Inbetriebnahme: geplant 1. Quartal 2020 / Die Arbeiten laufen plangemäß
genehmigte Projektkosten insgesamt: 100,6 Mio Euro

Richtfest-Feier im Bildungscampus Freiham (31.07.2018)

Baureferentin Rosemarie Hingerl lud am 27. Juli zum Richtfest auf die Baustelle des Bildungscampus Freiham. „Nach nur 14 Monaten Bauzeit können wir auf Münchens größter Schulbaustelle den Abschluss der Rohbauarbeiten feiern. Wir liegen damit in unserem ehrgeizigen Zeitplan “, erklärte sie. Bei bestem Sommerwetter wurde im kühlen Rohbau der zukünftigen „Zentralen Mitte“ des Campus vor den etwa 250 geladenen Gästen die Richtfestkrone feierlich hochgezogen. Es folgten Ansprachen von Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie Stadtschulrätin Beatrix Zurek.

„Mich freut, dass wir mit dem Richtfest für den neuen Bildungscampus einen entscheidenden Meilenstein für die Entwicklung Freihams feiern können. Denn mit dem neuen Campus wird Freiham zu einem der größten Schulstandorte Münchens. Wenn alles fertig ist, sollen hier insgesamt etwa 3.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Der Münchner Stadtrat hat dafür rund 245 Millionen Euro zur Verfügung gestellt – die höchste Summe, die in München jemals in ein Bildungsprojekt geflossen ist. Die Regierung von Oberbayern hat für dieses Projekt Fördermittel in Höhe von 36 Millionen Euro in Aussicht gestellt, von denen ein Teil bereits bewilligt ist. Dafür sage natürlich auch ich ein herzliches Dankeschön,“ sagte Oberbürgermeister Reiter. Und Stadtschulrätin Beatrix Zurek freute sich: „Ich finde es wunderbar, dass für den Bau von Bildungseinrichtungen so viel Geld zur Verfügung gestellt wird. Das ist vor allem im Hinblick auf andere, finanziell schwächere Städte in Deutschland nicht selbstverständlich.“

Seit dem Baubeginn im Frühling 2017 entstehen im Bildungscampus Freiham eine fünfzügige Grundschule, ein Sonderpädagogisches Förder- und Kompetenzzentrum mit 19 Klassen und Doppelsporthalle, eine fünfzügige Realschule und ein sechszügiges Gymnasium. Die Schulgebäude des Bildungscampus setzen sich kammartig aus Baukörpern zusammen, die durch mittige und seitliche Gänge verbunden sind. Grundschule sowie Sonderpädagogisches Förder- und Kompetenzzentrum bilden eine bauliche Einheit im Nordwesten des rechteckigen Baufelds, ebenso wie Realschule und Gymnasium im Süden des Geländes. Zusammen mit dem Gebäude der Zentralen Mitte, das als Solitärbau im Nordosten des Campus und als Schnittstelle zum zukünftig entstehenden angrenzenden Stadtquartier steht, definieren sie den städtebaulichen Abschluss zu den umgebenden Straßen. Zusammenführende Funktionen wie Mensa mit Küche, Bibliothek und Kreativbereiche, die von allen Schulen genutzt werden, sind in der Zentralen Mitte untergebracht. Durch das Zusammenfassen von je zwei Schulen zu baulichen Einheiten wird eine hohe Nutzungsflexibilität erreicht. Die Schulen sind nach dem Münchner Lernhauskonzept geplant und in überschaubare Einheiten gliedert. Das Lernen erfolgt in sogenannten „Clustern“, die je nach Schulart aus mehreren Klassenzimmern, Räumen für die ganztägige Betreuung und die Inklusion sowie einem Teamzimmer bestehen und sich um einen offenen, multifunktionalen Mittelbereich gruppieren.

Umlaufende Fluchtbalkone „öffnen“ die Gebäude insbesondere zum grünen Campus. Eine Fassadengestaltung in Weiß und hellem Gelb wird die Campusatmosphäre unterstreichen. Entlang der Straßen sind die Fassaden aus Lärmschutzgründen eher geschlossen. Helle Ziegelflächen lassen aber auch hier einen freundlichen Eindruck entstehen.

Der zentrale Grünraum ist als öffentlicher Park konzipiert, mit dem sich die Freiflächen der Schulen eng verzahnen. Die Pausenhöfe liegen zwischen den Lernhäusern zur öffentlichen Grünfläche und sind teilweise baulich umschlossen. Auf den Dächern zweier Lernhäuser von Gymnasium und Realschule entstehen Freibereiche mit Spielflächen. Die Freiflächen der beiden weiterführenden Schulen und der Zentralen Mitte sind zum Park hin offen geplant. Sitzmauern zeichnen den Grenzverlauf der Schulgrundstücke nach. Diese offene Gestaltung stärkt den Campus-Charakter der Gesamtanlage. Eine barrierefreie Unterführung mit Tageslicht wird den Bildungscampus mit dem benachbarten Sportpark verbinden, der für den Schul- wie auch den Breitensport vorgesehen ist.

Mit dem Richtfest wurde der Abschluss der Rohbauarbeiten gefeiert. Es wurden schon 6.160 Tonnen Stahl und 47.000 Kubikmeter Beton verbaut. Allein der Bauteil entlang der Bodenseestraße ist 244 Meter lang. Um das ehrgeizige Ziel der Fertigstellung zum Schuljahr 2019/2020 zu erreichen, arbeitet das Baureferat unter Hochdruck an der Umsetzung. Werktags sind bis zu 350 Baufachleute im Einsatz. Während der Rohbauphase waren bis zu neun Kräne gleichzeitig hier. Es wird von Montag bis Samstag gearbeitet, und auch im Winter bei Temperaturen bis 15 Grad Kälte ging der Betrieb auf der Baustelle weiter. Sogar an einigen Sonn- und Feiertagen war die Rohbaufirma dank Ausnahmegenehmigung des Kreisverwaltungsreferates und der Regierung von Oberbayern mit bis zu 100 Beschäftigten auf der Baustelle. Da ist es natürlich von Vorteil sozusagen auf der „grünen Wiese“ ohne Nachbarn zu bauen.

Bisher lag der Schwerpunkt der Arbeiten auf der Rohbaufirma. Mit dem Ausbau vervielfacht sich die Anzahl der Firmen und damit die Risiken für Störungen im Bauablauf. Derzeit arbeiten 23 Firmen auf der Baustelle an Elektro-, Heiz-, Lüftungs- und Sanitärinstallationen, Fassaden und im Be- reich Trockenbau. Demnächst beginnen die weiteren Ausbauarbeiten, beispielsweise mit Schlossern, Schreinern und Bodenlegern.

Die Bautermine bei dem Projekt sind so knapp bemessen, dass keine Zeitpuffer vorhanden sind. Unvorhergesehenen Verzögerungen zum Beispiel durch Firmeninsolvenzen kann nur mit Beschleunigungsmaßnahmen begegnet werden. „Unsere Projektleitung und alle Beteiligten auf der Baustelle sind hoch motiviert und engagiert, den Fertigstellungstermin zum Schuljahr 2019/2020 einzuhalten. Sie werden alles daran setzen, das Ziel zu erreichen. Wie kritisch dieser Weg aber ist, soll folgender Vergleich zeigen: In ähnlich kurzen Bauzeiten von gut zwei Jahren wie beim Gymnasium Trudering oder Nord muss hier etwa das dreieinhalbfache Bauvolumen entstehen“, erklärt Baureferentin Rosemarie Hingerl.

In Freiham entsteht ein modellhafter Schul- und Sportstandort

Mit dem Bildungscampus und Sportpark wird Freiham zu einem stadtweit bedeutenden Schul- und Sportstandort. Hier realisiert die Stadt erstmals ein Bauprojekt, das allen Schülerinnen und Schülern – auch mit unterschiedlichsten Formen von Behinderungen – gerecht wird. Es soll als Modell für künftige Schulbauten dienen.

Für beide Projekte führte das Baureferat einen Realisierungswettbewerb durch, der im Oktober 2014 und im Februar 2015 entschieden wurde. Für den Bildungscampus setzte sich die Arbeit von felix schürmann ellen dettinger architekten mit Keller Damm Roser Landschaftsarchitekten Stadtplaner (beide München) durch. Für den Sportpark wurde der 1. Preis vom Preisgericht einstimmig an die Teilnehmergemeinschaft Georg·Scheel·Wetzel Architekten mit Lützow 7 C.Müller J.Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten (beide Berlin) vergeben. Das Preisgericht empfahl beide Arbeiten zur weiteren Bearbeitung.

Auf dem Campusgelände werden eine fünfzügige Grundschule, ein Förder- und Kompetenzzentrum mit 19 Klassen und Doppelsporthalle, eine fünfzügige Realschule und ein sechszügiges Gymnasium errichtet. Die vier unterschiedlichen Schultypen sind so angeordnet, dass sie sowohl zueinander als auch zu den öffentlichen Freiflächen in einem räumlichen Zusammenhang stehen. Bibliothek und Mensa nutzen alle Schulen gemeinsam.
Die angrenzenden Bereiche werden durch öffentlich nutzbare Grünflächen verbunden und attraktive Aufenthaltsflächen geschaffen. Auf dem Gelände des Sportparks sind auch Aktionen für den Breitensport geplant, zum Beispiel in den zwei Dreifachsporthallen mit Zuschauertribünen.  Der Sportpark soll fließend in den geplanten Landschaftspark Freiham übergehen. Das Baureferat hat im März 2017, nur vier Monate nachdem der Stadtrat am 26. Oktober 2016 die Projektgenehmigung erteilte, mit der Realisierung begonnen.

Der Bildungscampus ist fertig

Fotos: Eckhart Matthäus Fotografie/ Kilian Zagel

Baufortschritt seit dem Richtfest

Fotos: panTerra

Fotos: Christoph Mukherjee

Fotos: Wenzel + Wenzel

Fotos: Christoph Mukherjee

Video und Bilder zum Richtfest im Juli 2018

Fotos: Wenzel + Wenzel, Christoph Mukherjee, panTerra, Baureferat

Richtfest-Feier am 27. Juli 2018

Fotos: Christoph Mukherjee, Michael Nagy (Presseamt München)

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